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14.11.2025

Dr. Christos Pantazis zu den haushaltpolitischen Ergebnissen im Gesundheitsbereich:

Die haushaltspolitische Bereinigungssitzung hat im Bereich Gesundheit wichtige Akzente gesetzt. Die Pflegeversicherung wird für das Jahr 2026 stabilisiert. „Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sorgt mit der Aufstockung des bereits vorgesehenen Darlehens von 1,5 Milliarden Euro um 1,7 Milliarden Euro auf nun insgesamt 3,2 Milliarden Euro dafür, dass der aktuelle Satz von 3,6 Prozent für das Jahr 2026 gehalten werden kann“, erklärt Dr. Pantazis.

Im Forschungsministeriumsetat wurde zudem ein starkes Signal an ME/CFS-Betroffene gesetzt: „Für die Erforschung des Krankheitsbildes werden über zehn Jahre insgesamt eine halbe Milliarde Euro bereitgestellt. Damit reagiert der Bund auf die berechtigten Anliegen vieler Patientinnen und Patienten, die seit Jahren auf bessere Unterstützung warten“, so Dr. Pantazis.

Auch die Mittel für Präventions- und Aufklärungsangebote werden erhöht. „Davon profitieren vor allem niedrigschwellige Hilfen – etwa der Krisenchat, der mit zusätzlichen 2 Millionen Euro Jugendliche und Erwachsene in akuten Belastungssituationen unterstützt“, erklärt Dr. Pantazis.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Frauengesundheit: „Für ein neues Forschungsprogramm stellt der Bund in den kommenden Jahren insgesamt 11,5 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, bestehende Versorgungslücken wissenschaftlich fundiert zu schließen und geschlechtsspezifische Gesundheitsfragen stärker in den Fokus zu rücken“, betont Dr. Pantazis.

Dr. Christos Pantazis bewertet die Ergebnisse positiv: „Die Bereinigungssitzung setzt wichtige Schwerpunkte für Prävention, Versorgung und Gesundheitsschutz. Wir stärken die psychische Gesundheit junger Menschen, schaffen mit der Förderung der Frauengesundheitsforschung eine überfällige Grundlage zur Schließung bestehender Lücken und sichern zugleich die Pflegeversicherung nachhaltig ab. Besonders erfreulich ist der Durchbruch bei der ME/CFS-Forschung. Damit geben wir den Betroffenen endlich das politische Gewicht, das sie verdienen“, so Dr. Pantazis abschließend.