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26.03.2026

Dr. Christos Pantazis zum Gesetz zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren in den Heilberufen

Der Deutsche Bundestag hat am 26. März 2026 das Gesetz zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen beschlossen. Ziel ist es, Verfahren deutlich zu vereinfachen, zu digitalisieren und bundesweit zu vereinheitlichen – ohne Abstriche bei Qualität und Patientensicherheit.

Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, Dr. Christos Pantazis:

„Wir lösen einen zentralen Engpass in unserem Gesundheitswesen. Hochqualifizierte Fachkräfte dürfen nicht länger durch langwierige und uneinheitliche Anerkennungsverfahren ausgebremst werden. Mit diesem Gesetz schaffen wir klare, schnelle und rechtssichere Zugangswege in die Versorgung.

Kern des Gesetzes ist die direkte Kenntnisprüfung als Regelfall. Sie ersetzt in weiten Teilen die aufwendige und oft langwierige Gleichwertigkeitsprüfung von Unterlagen. Damit setzen wir auf ein transparentes, einheitliches und praxisnahes Verfahren, das sich an den tatsächlichen beruflichen Kompetenzen orientiert.

Gleichzeitig stärken wir die Digitalisierung der Verfahren und verbessern den Datenaustausch zwischen den Behörden. Das reduziert Bürokratie, beschleunigt Entscheidungen und entlastet sowohl die Antragstellenden als auch die zuständigen Stellen in den Ländern.

Wichtig ist: Mehr Tempo bedeutet keine Abstriche bei Qualität. Unsere hohen Standards in der medizinischen Versorgung und bei der Patientensicherheit bleiben uneingeschränkt bestehen. Die Kenntnisprüfung stellt sicher, dass alle, die in Deutschland arbeiten, die gleichen fachlichen Anforderungen erfüllen.

Gerade in Zeiten eines spürbaren Fachkräftemangels ist dieses Gesetz ein wichtiger Schritt, um qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie weitere Gesundheitsfachkräfte schneller in die Versorgung zu bringen. Davon profitieren Patientinnen und Patienten ebenso wie die Beschäftigten im Gesundheitswesen.“