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28.11.2025

Koalition einig: Rentenpaket soll unverändert bleiben

Der Koalitionsausschuss hat entschieden, das vom Bundeskabinett bereits verabschiedete Rentenpaket unverändert zu lassen. Damit bleibt der Kern der Reform bestehen: die Sicherung des Rentenniveaus, die Vollendung der Mütterrente, die Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge sowie die Einführung der Aktivrente. Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt damit ein stabiles Fundament für über 21 Millionen Rentenbeziehende.

Gleichzeitig wird in einem ergänzenden Begleittext ein klares Bekenntnis abgegeben, das Rentensystem nach 2031 umfassend weiterzuentwickeln.

„Das Rentenpaket steht – und das ist wichtig für die Stabilität unseres Sozialstaats. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass nach Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031 wir die Alterssicherung umfassend weiterentwickeln werden müssen. Genau hierfür setzen wir noch in diesem Jahr eine Rentenkommission ein, die bis Mitte 2026 konkrete Vorschläge vorlegen soll. Dabei geht es um zentrale Fragen wie Lebensstandardsicherung, flexible Rentenübergänge, ein dauerhaft stabiles Rentenniveau und die Weiterentwicklung der privaten und betrieblichen Vorsorge“,

 so Dr. Pantazis.

„Die neue Rentenkommission soll unterschiedliche Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtigen – darunter Frauen, Normalverdienende und Menschen mit niedrigen Einkommen – und alle drei Säulen der Alterssicherung gemeinsam in den Blick nehmen. Ein Schwerpunkt wird die Prüfung der Renteneintrittsregeln, der Nachhaltigkeitsfaktoren sowie der Finanzierung eines dauerhaft stabilen Rentenniveaus sein“,

 erklärt Dr. Pantazis.

„Wir machen deutlich: Das heutige Rentenpaket ist ein wichtiger Meilenstein, aber keine Endstation. Wir setzen auf eine moderne, gerechte und tragfähige Alterssicherung – und wir halten Wort, indem wir alle drei Säulen stärken und die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aktiv angehen“, betont Dr. Pantazis.