Ab heute können Bürgerinnen und Bürger Anträge für das neue Bundesförderprogramm zur Stärkung der klimafreundlichen Mobilität stellen. Der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Christos Pantazis, begrüßt den Start des Programms ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt für soziale Teilhabe, Klimaschutz und die Zukunft des Industriestandorts Deutschland.
„Gerade in einer Automobil- und Forschungsregion wie Braunschweig zeigt sich, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke zusammengehören“,
erklärt Pantazis.
„Mit der neuen Förderung unterstützen wir Familien, Berufspendlerinnen und Berufspendler sowie Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen dabei, den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität finanziell realisieren zu können.“
Über das digitale Portal des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Privatpersonen ab sofort Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro für den Kauf oder das Leasing eines neuen Elektrofahrzeugs sowie förderfähiger Plug-in-Hybridfahrzeuge beantragen. Förderfähig sind auch Fahrzeuge, die bereits ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden.
Pantazis betont insbesondere die soziale Ausrichtung des Programms:
„Elektromobilität darf kein Luxusprojekt für wenige sein. Wer jeden Tag zur Arbeit fährt, Kinder zur Schule bringt oder Angehörige versorgt, braucht verlässliche und bezahlbare Mobilität. Genau hier setzt die Förderung an.“
Auch industriepolitisch sende die Bundesregierung ein wichtiges Signal. Deutschland müsse seine Rolle als führender Automobilstandort behaupten und gleichzeitig den Wandel hin zu klimafreundlicher Technologie konsequent gestalten.
Pantazis verweist zudem auf die Bedeutung für die Region:
„Braunschweig steht seit Jahrzehnten für Ingenieurskunst, Forschung und Zukunftstechnologien. Viele Menschen hier arbeiten direkt oder indirekt in Bereichen, die mit Mobilität, Industrie und Innovation verbunden sind. Deshalb profitieren wir vor Ort ganz konkret von dieser Entscheidung.“
Für die kommenden Jahre stellt der Bund insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Je nach Förderhöhe und Inanspruchnahme können damit schätzungsweise bis zu 800.000 Fahrzeuge gefördert werden.
„Wir erleben derzeit, wie abhängig uns fossile Energieimporte machen können – wirtschaftlich wie geopolitisch. Deshalb ist jede Investition in klimafreundliche Mobilität auch eine Investition in mehr Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und industrielle Zukunftsfähigkeit“,
erklärt Pantazis.
Die Antragstellung erfolgt vollständig digital unter: foerderzentrale.gov.de
Weitere Informationen und FAQ zur Förderung stellt das Bundesumweltministerium bereit.
