„Gesundheit und Pflege sind genau dort spürbar, wo Politik den Alltag der Menschen unmittelbar berührt. Wenn man selbst krank ist, Angehörige pflegt oder auf Unterstützung angewiesen ist, zeigt sich, was einen solidarischen Sozialstaat ausmacht. Unter dem Leitgedanken „Zusammen ist unsere Stärke“ macht das Beschlusspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Jahresauftaktklausur deutlich: Zusammenhalt ist keine abstrakte Idee, sondern wird im Gesundheits- und Pflegesystem ganz konkret erlebbar.
Klar ist dabei: Den Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen wir nicht mit Leistungskürzungen, sondern mit grundlegenden Strukturreformen im Sinne der Patientinnen und Patienten. Notfallreform, Krankenhaus- und Apothekenreform sowie die Stärkung der ambulanten Versorgung greifen bewusst ineinander. Sie schaffen klare Zuständigkeiten, verlässlichere Abläufe und weniger Bürokratie. Unser Ziel ist ein Gesundheitssystem, das Orientierung gibt und dort funktioniert, wo Versorgung im Alltag tatsächlich gebraucht wird.
Dasselbe gilt für die Pflege. Sie muss sich an den Lebenswirklichkeiten der Menschen orientieren – denn Pflege findet zu Hause statt, im Quartier, in Familien und Nachbarschaften. Deshalb nehmen wir neben den Pflegebedürftigen auch diejenigen in den Blick, die täglich Verantwortung tragen: Angehörige, Ehrenamtliche und professionelle Pflegekräfte. Auf Basis des „Zukunftspakts Pflege“ bereiten wir eine große Reform vor, die echte Entlastung schafft, Unterstützung im Wohnumfeld stärkt und den Zugang zu Leistungen spürbar vereinfacht. Ein zentraler Baustein ist dabei die Finanzierung. Mit der Zusammenführung der privaten und der gesetzlichen Pflegeversicherung zu einem gemeinsamen System stellen wir die Pflege solidarischer und verlässlicher auf. So sichern wir Pflege langfristig und gerecht – und zeigen: Zusammen ist unsere Stärke, heute und in Zukunft.“
